Buddhistische Klosterschule Ganden Tashi Choeling

Überblick

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Der gemeinnützige Verein, Ganden Tashi Choeling, um Gründerin und Leiterin Lama Dechen Losang Chöma (Carola Däumichen), ist eine buddhistische Religionsgemeinschaft. Selbst beschreibt sich die Gemeinschaft als eine »buddhistische Klosterschule« oder als ein »Kloster« der Gelug-Tradition innerhalb der »reinen Ganden Nyengyü«-Linie des tibetischen Buddhismus.

Inhaltsverzeichnis

Entstehung

Die Buddhistische Klosterschule Ganden Tashi Choeling ging aus der Neuen Kadampa-Tradition (NKT) hervor. Eine Neugründung wurde vollzogen, nachdem Geshe Kelsang Gyatso die buddhistische Nonne, Gen Kelsang Dechen (Carola Däumichen), aus dem Berliner Dipankara Zentrum ausschloss.

Der Beginn: Dipankara Zentrum für Mahayana Buddhismus Berlin e.V.

Lama DechenLama Dechen (Carola Däumichen).
Fotomontage von ca. 2001.

Anfang der 1990er Jahre stieß Carola Däumichen – nach eigener Aussage 1953 bei Berlin in Deutschland geboren – auf die Neue Kadampa Tradition(NKT) und schloss sich ihr an.

Nach Carola Däumichens Darstellung wurde sie 1993 innerhalb der NKT zur buddhistischen Nonne mit dem Namen Kelsang Dechen ordiniert. Bereits ein Jahr später erhielt sie vom Gründer der NKT, Geshe Kelsang Gytaso, ihren ersten Lehrauftrag innheralb der NKT. Im Jahre 1995 berief sie Kelsang Gytaso zur spirituellen Leiterin des Dipankara Zentrum für Mahayana Buddhismus Berlin e.V. in Berlin-Kreuzberg in der Methfesselstr. 23-25. Unter dem Titel »die Ehrwürdige Gen Kelsang Dechen, Hauptlehrerin für Mahayana-Buddhismus in Deutschland« lehrte sie in Berlin und in anderen Städten Deutschlands und gründete NKT-Zentren.

Gen Kelsang Dechen sorgte zusammen mit ihrer Assistentin, Kelsang Chönyi (Christiane Radlach), dafür, dass sie im Dipankara-Zentrum die einzige bestimmende Autorität und als heilige Person verehrt wurde. Schrittweise wurden alle anderen spirituellen Autoritäten (wie z.b. Gen Kelsang Nyima) und sie nicht verehrende oder sie infrage stellenden Personen verdrängt. So konnte sich – wie einst Kelsang Gyatso in England – Kelsang Dechen in Berlin ihre Position und umfassende Macht sichern.

Später – ca. 1998 – zog das Dipankara-Zentrum unter Gen Kelsang Dechens Leitung nach Berlin-Rudow um und erwarb im Jahr 2000 Schloss Sommerswalde in Schwante (Brandenburg).

Über Carola Däumichens Vergangenheit ist kaum etwas bekannt. Sie selbst sagte in einem Fernseh-Interview, dass sie erfolgreiche Geschäftsfrau gewesen wäre. Ihren Schülern erzählte sie, dass sie sich mit den anderen Geschäftsinhabern überworfen habe. Eine frühere Schülerin behauptete hingegen, sie sei lediglich Sekretärin gewesen und dann entlassen worden.

Als es 1996-1998 großangelegte Demonstrationen der NKT in Deutschland und der Schweiz gab, um gegen die Kritik des Dalai Lama zur Shugden-Praxis zu demonstrieren, waren das Berliner Dipankara-Zentrum und Gen Kelsang Dechen in Deutschland dominierend beteiligt. Dem Dalai Lama wurde durch die NKT vorgeworfen, Buddhas Lehren zu zerstören und gegen die Religionsfreiheit und die Menschenrechte zu verstoßen. Nachdem die Presse mit Informationen seitens der NKT überflutet wurde und das Presseecho begann, sich gegen die NKT zu wenden, stoppte Kelsang Gyatso die Demonstrationen 1998.

Proteste unter Dechens Leitung in Berlin, Tempodrom (1998)
Proteste unter Dechens Leitung in Berlin, Tempodrom (1998)

In dieser Zeit nahm Gen Kelsang Dechen als Fernstudentin von Berlin aus am Lehrerausbildungsprogramm der NKT in England teil. Ab circa 1998 unterrichtete sie dann selbst in Berlin das Lehrerausbildungsprogramm der NKT. Ungefähr zu dieser Zeit kam eine holländische Nonne, Sumati Arya, auf die Idee, Gen Kelsang Dechen könnte ein Tulku (die physische Manifestation eines höheren Bewußtseins) sein und bat »Seine Heiligkeit Kundeling Rinpoche« sie als Tulku anzuerkennen. Später sollten Lama Gangchen Rinpoche und Tritul Rinpoche in diese Anerkennung eintreten.

Diese Aktivitäten um die Tulku-Anerkennung Dechens, die Nähe zu anderen tibetischen Lehrern, die zunehmende Macht von Dechen bei gleichzeitigem Kontrollverlust über die ständig wachsenden Zentren in Deutschland, veranlassten Geshe Kelsang Gyatso Gen Dechen im Juli 2000 aus der NKT auszuschließen und ihr den von ihm verliehenen Lehrstatus zu entziehen. Beim Ausschluss gab er ihr die alleinige Schuld an allen Fehlern und sagte, er nehme ihr alle buddhistischen Gelübde, Einweihungen und Lehrerlaubnisse weg, sie sei nun frei und könne sich neue Lehrer suchen.

Dharmakaya Schloss Sommerswalde e.V. in Schwante

Neuanfang und Lehrtätigkeit

Schloss Sommerswalde, SchwanteDenkmalgeschützte Schlossanlage in Sommerswalde, Ortsteil von Oberkrämer, errichtet 1888-1891

Gen Dechen – wie Carola Däumichens Schüler sie seit 1995 nannten – zog dann mit einem Großteil ihrer Schüler nach Schloss Sommerswalde in Schwante (Brandenburg), das noch zu Zeiten der Mitgliedschaft in der NKT für 1,5 Mio. DM gekauft wurde. Einige Schüler von Gen Dechen lösten sich von ihr und blieben bei der Neuen Kadampa Tradition und Geshe Kelsang Gyatso. Das Dipankara-Zentrum in Berlin-Rudow, das unter Gen Dechens Leitung stand, wurde aufgelöst. Lama Gangchen erlaubte ihr, sich »Lama« zu nennen und forderte sie auf, statt in Retreat zu gehen, Dharma zu lehren. Sie nannte sich jetzt selbst Lama Dechen Rinpoche und gründete dann mit den Schülern, die ihr folgten, die Klosterschule und das Sozialprojekt Dharmakaya Schloss Sommerswalde e.V..

Dagom RinpocheDer 12. Dagom Rinpoche. Er verstarb im Jahr 2007.

Da die Ordination in der NKT keine traditionelle Novizen- oder Vollordination gemäß der Pratimoksha (Buddhas Regeln für Mönche und Nonnen) ist, wurde die eigentliche Weihe zum Mönch bzw. Nonne von ihren Schülern dann im Februar 2001 in Nepal durch Dagom Rinpoche vollzogen.

Im Jahr 2000 ordinierte Khachen Rinpoche Gen Dechen in Tibet zur Novizen-Nonne (tib. Getsul). Sie erhielt von ihm den Namen Tenzin Sangmo. Dagom Rinpoche erneuerte im Jahre 2005 die Novizen-Ordination Dechens und gab ihr den Namen Losang Chöma. Daher nennt sich Carola Däumichen seit dem Jahr 2005: Lama Dechen Losang Chöma.

Über knapp drei Jahre (2000-2003) versuchte die Gemeinschaft das Anwesen und die vielen Projekte, zu denen sie sich vor dem Kauf verpflichtete, aufzubauen. Es war u. a. geplant in zehn Jahren ca. 8 Mio. DM zu investieren, eine buddhistische Akademie (religiöse Bildungsstätte), eine Kultur- und Begegnungsstätte, eine konfessionslose Kita, ein tibetanisches Heilzentrum, einen Verlag sowie Werkstätten und ein Hospiz für todkranke Kinder zu schaffen. Schließlich musste die Gemeinschaft aber den Verein auf Vorschlag der vereinseigenen Anwälte insolvent melden.

Sowohl beim Erwerb von Schloss Sommerswalde als auch nach der Insolvenz übertrieb der Verein maßlos bei der Angabe der Anzahl von Mitgliedern (angeblich 600) und betriebenen Projekten – also über seine Leistungskraft – und täuschte z.B. die Presse und das Brandenburger Finanzministerium mit dem Konstrukt einer behaupteten »Käufergemeinschaft« »aus verschiedenen AG’s« bzw., dass »eine Gruppe freier Buddhisten« das Darlehen zum Kauf von Schloss Sommerswalde ermöglicht habe. Bis auf die Berliner Morgenpost (Ausgabe 03/02/2000), die die Gruppe auf der Basis der Aussage von Pfarrer Thomas Gandow (Sektenbeauftragter der Evangelischen Kirche von Berlin-Brandenburg) als eine »buddhistische Sekte« bezeichnete und als einziges Presseorgang auf der Pressekonferenz zum Verkauf von Schloss Sommerswalde kritische Fragen stellte, hinterfragte die Presse die gemachten Angaben der Gruppe um Lama Dechen nie. Das Brandenburger Finanzministerium stufte die Gruppe als »unbedenkliche und seriöse Glaubensgemeinschaft« ein.

Nach Angaben der TAZ lebten im Jahr 2001 auf dem ca. sieben Hektar großen Areal fünf Mönche und vier Nonnen. »Mit anderen buddhistischen Laien und Gästen kommt man auf knapp zwei Dutzend Leute, die in den Kopien bekannter Berliner Bauten leben.«[1]

In der Zeit auf Schloss Sommerswalde inspirierte Dechen Losang Chöma, die sich kurzzeitig auch »Ihre Heiligkeit Lama Tenzin Sangmo Dechen Rinpoche« nennen ließ, die Gründung neuer Zentren – vor allem im Osten Deutschlands – und begann ein Selbststudium beim Asian Classics Institut (ACI). Später beantragte sie die Nutzung der Materialien des ACI und bot ihre Lehrdarlegung, vor allem das Studium von Pabongkha Rinpoches Lamrim, als »Dharmastudium, das dem Ausbildungsprogramm des Asian Classics Institute (ACI) folgt« oder auch als »Geshe-Studium« an.

Der Lamrim-Text von Pabonghka ist jedoch kein Lehrinhalt des ACI. Für den Text besitzt sie keine mündliche Leseübertragung (Lungh) und studierte ihn auch bei keinem Lehrer. Sie hat die Studien eines Geshes weder besucht, noch absolviert. Das ACI strich sie im Jahr 2005 dann wieder von der Liste der Zentren, die ihre Materialien lehren.

Die NKT klagte vor Gericht gegen Dechen und den Verein Ganden Tashi Choeling, um Schloss Sommerswalde zu erhalten, unterlag aber. Im Jahr 2007 konnte die NKT dann Schloss Sommerswalde offiziell erwerben.[1a] Dechens früherer Schüler, Kelsang Ananda (Markus Rehnert), wurde von Kelsang Gyatso zum spirituellen Leiter des von der NKT neu gegründeten Dipankara Zentrums in Berlin, Fidicinstr. 17, und von Schloss Sommerswalde in Schwante berufen.[1b]

Tulku-Anerkennung

Lobsang Yeshe alias Seine Heiligkeit Kundeling Rinpoche und Lama Dechen Lobsang Yeshe alias Seine Heiligkeit Kundeling Rinpoche und Lama Dechen gemeinsam auf einem Thron.

Eine offizielle Anerkennung als Tulku gab und gibt es bis heute nicht. Die beteiligten Lamas äußern sich entweder nicht, sagen Gegenteiliges[2] oder leugnen ihre eigenen Aktivitäten diesbezüglich.

Hinzu kommt, dass »Seine Heiligkeit der 13. Kundeling Rinpoche«, Lobsang Yeshe, selbst kein offiziell anerkannter Tulku ist. Der Kundeling Tulku ist generell qualifiziert Regent von Tibet zu sein, von daher müssen in eine Anerkennung die Spitzenbeamten der tibetischen Regierung involviert sein. Lobsang Yeshe behauptete gegenüber Trijang Rinpoche die Wiedergeburt des Kundeling zu sein. Der 14. Dalai Lama verweigerte Lobsang Yeshe allerdings die Anerkennung und erkannte eine andere Person als Kundeling Tulku an. Diese Person studiert im Gomang Drepung Klosters in Indien. Lobsang Yeshe wird von tibetischer Seite als »Nga-Lama« (»Ich bin der Lama«) bezeichnet, weil er sich selbst den Titel gegeben habe.[3]

Buddhistische Klosterschule Ganden Tashi Choeling e.V.

Noch vor Auflösung des Vereins »Klosterschule und Sozialprojekt Dharmakaya Schloss Sommerswalde e.V.« wurde parallel der Verein »Ganden Tashi Choeling e.V.« gegründet. Dies geschah auf Vorschlag von Juristen, als Reaktion auf die Klagen der NKT (die zeitweise das Schloss Sommerswalde widerrechtlich besetzten), wegen der enormen Verschuldung des Vereins und um die Aktivitäten Dechen Losang Chömas fortsetzen zu können. In Berlin am Mehringdamm 57 existierte bis zum Jahr 2010 das Berliner Hauptzentrum. Die Gemeinschaft des Ganden Tashi Choeling zog sich im Jahre 2003 nach Päwesin in Brandenburg zurück.

Unter der Führung von Dechen Losang Chöma (Carola Däumichen) lebten in Päwesin bis zum Jahr 2006 ca. 20 frisch ordinierte Nonnen und Mönche und einige (wenige) Laien Praktizierende. Ordiniert wurden die meisten von Dechen Losang Chömas Schülern von Dagom Rinpoche (Nepal), der im Jahre 2007 verstarb. Der Abt der Ordinierten, Dagom Rinpoche, wurde von einem tibetischen und einem deutschen Mönch über die umstrittenen Aktivitäten von Dechen unterrichtet. Er sagte daraufhin, er werde auf Distanz zu ihr gehen, was er dann allerdings doch nicht tat.

Dechen und einige ihrer Nonnen und Mönche unterrichten ihr Verständnis von Buddhismus in ganz Deutschland. Der Verein hatte im Jahr 2002 ca. 10-20 Mitglieder.

Ganden Tashi Choeling beansprucht für sich, der Gelugpa Tradition zu folgen. Oberste spirituelle Autorität und Hauptlehrerin ist Dechen Losang Chöma (Carola Däumichen). Unterstützt wird sie und die Klosterschule von ca. 1–3 Lehrern (schwankend), die die umstrittene Schutz-Gottheit Shugden verehren. Den Ganden Tripa, das Oberhaupt der Gelugpas und den Dalai Lama, sowie Lehrer, die deren Ansichten folgen lehnen Dechen Chöma und die Mitglieder des Vereins als Autoritäten ab. Dechen selbst warnt ihre engen Schüler vor dem Dalai Lama.

Weitere Aktivitäten in Berlin und Deutschland (2000–2016)

In Berlin, Gneisenaustr. 111, unterhält der Verein seit dem Jahr 2000 einen Shop »Potala« (Potala Arts & Crafts) mit Devotionalien rund um den tibetischen Buddhismus und Büchern von Dechen Losang Chöma. Der »Potala«-Shop ist einerseits ein Zweckbetrieb, dient aber auch als Erstkontakt für potentielle zukünftige Mitglieder der Gemeinschaft. Auf der Website des Vereins heißt es diesbezüglich: »Viele Sanghas [Mitglieder der Gemeinschaft] sind zunächst irgendwann ins ›Potala‹ gekommen und haben auf diesem Wege erst zu unserer Klosterschule gefunden.«[4] Nach Schließung des Stadtzentrums am Mehringdamm 57 im Jahr 2010, dienen angemietete Räume über dem »Potala«-Shop als Berliner Stadtzentrum von Ganden Tashi Choeling.

Eine weitere Möglichkeit die Gemeinschaft kennenzulernen besteht mittels »Arbeitsferien«. Ganden Tashi Choeling beschreibt die »Arbeitsferien« als den »Königsweg« die Gemeinschaft kennenzulernen und weist darauf hin, dass »viele Personen unserer Laien- wie auch Ordiniertengemeinschaft … als Arbeitsferiengast« zur Klosterschule fanden.[5]

Klosterschule Ganden Tashi Choeling in Päwesin
Klosterschule Ganden Tashi Choeling in Päwesin

Im Jahre 2016 listet die Website von Ganden Tashi Choeling 20 Orte, in denen es Untergruppen der Klosterschule in Deutschland gibt.[6]

Studium

Laut Eigendarstellung »wird das gesamte Wissen eines Geshes (Meister der Buddhistischen Philosophie) vermittelt und übertragen«. Weiter heißt es: »Der Schwerpunkt unserer Schule liegt in der klassischen Ausbildung von Sutra und Tantra, gemäß der monastischen Institution des Sera Mey in Studium und Praxis.«

Beim Leser kann hier der falsche Eindruck entstehen, dass die hauptsächlich unterrichtende Lehrerin und spirituelle Leiterin der Klosterschule, Dechen Losang Chöma, die anspruchsvollen Lehren der Gelugpa Tradition des tibetischen Buddhismus in Sera Mey (Gelug Kloster in Indien) oder einem anderen traditionellen Kloster studierte und in einer monastischen Institution lebte. Aber weder sie, noch irgendeiner ihrer Schüler, verfügen über eine »klassische Ausbildung von Sutra und Tantra, gemäß der monastischen Institution des Sera Mey in Studium und Praxis« oder einer vergleichbaren monastischen Institution.

Dechen Losang Chöma unterrichtete im angebotenen »Geshe-Studium« der Klosterschule seit ca. fünf Jahren (2002–2007) einmal pro Woche (zweieinhalb Stunden) den o.g. Lamrim Text von Pabongkha Rinpoche. Dieser ist kein Lehrinhalt des klassischen Geshe-Studiums. Seit 2007 bietet sie ein stark verkürztes Studium des Abhidharmakosha an.

Da Dechen Losang Chöma keine monastische Ausbildung oder klösterliches Studium absolvierte, studierte sie auch nicht die »Fünf großen Texte« – Vinaya (Ethik), Abhidharma (Höheres Wissen), Madhyamaka (Mittlerer Weg), Prajnaparamita (Vollkommenheit der Weisheit) und Pramana (Logik) – die Studien-Inhalt der klösterlichen Ausbildung innerhalb der Gelug Tradition des Tibetischen Buddhismus sind[7]. Es ist zudem nicht möglich, das umfangreiche Wissen eines Geshe, das in einem intensiven – mindestens 15 und bis zu 22 Jahre dauernden – Studium erworben wird, in einmal pro Woche stattfindenden Abend- und (seltenen) Wochenend-Kursen zu vermitteln.

Die Darstellung und das Angebot eines »Geshe-Studiums« in dem »das gesamte Wissen eines Geshes (Meister der Buddhistischen Philosophie) vermittelt und übertragen« wird, ist daher irreführend.

Die Klosterschule lud anfänglich ca. ein- bis zweimal jährlich Gastlehrer ein, wie z.B. Geshe Lobsang Pendre, Geshe Lobsang Wangyal oder Kundeling Rinpoche und Lama Gangchen Rinpoche, die über einige (ca. drei-fünf) Tage verschiedene Lehren darlegen, wie zum Beispiel einführende Erklärungen zum Vinaya, der Lehrer-Schüler-Beziehung oder zur Geistesschulng Lojong sowie Einweihungen geben. Im Jahr 2016 listet Ganden Tashi Choeling als Gastlehrer (»ständiger Lehrer«) nur noch Geshe Konchuk Gyaltsen.

Ablehnung einer Aufnahme in die DBU

Sowohl der Antrag im Jahre 2000 als »Dipankara Zentrum Berlin e.V.« in die Deutsche Buddhistische Union (DBU) aufgenommen zu werden, als auch der Antrag im Jahre 2002/2003 als »Buddhistische Klosterschule Ganden Tashi Choeling« in die Deutsche Buddhistische Union aufgenommen zu werden, wurde von der DBU wegen der destruktiven (»sektenhaften«) Strukturen der Gruppe abgelehnt.

Auszeichnungen

Auf einer Pilgerreise nach Tibet via Italien mit Lama Gangchen im Jahre 2000 wurde Lama Dechen Losang Chöma in Italien von der Weltfriedensakademie (WPA) als »herausragende Lehrerin für den Weltfrieden« ausgezeichnet. Die Internationale Vereinigung der Ausbilder für den Weltfrieden (IAEWP, NGO Mitglied der UNICEF, UNESCO und Vereinten Nationen) würdigte Dechen Losang Chöma als »herausragendes Mitglied« und Lehrerin. Zudem berief die IAEWP Dechen zur Nationalen Botschafterin für Deutschland.

Nach Dechens eigener Aussage traf sie den Gründer der IAEWP, Charles Mercieca, in Italien, der so beeindruckt von ihr gewesen sein soll, dass er sie spontan zur deutschen Botschafterin dieser NGO ernannte. Ein Website-Eintrag der IAEWP listet Dechen auch im Jahre 2010 noch als nationale Botschafterin von Deutschland (National Chancellor of Germany).[8] Eine Recherche des damaligen DBU-Ratsmitglieds Franz-Johannes Litsch im Jahre 2003 ergab, dass die IAWP zwar eine Website betreibt, aber alle Links zu konkreten Projekten ins Leere laufen. Pfarrer Gandow verwieß in einer Notiz auf den Umstand, dass die IAEWP mal bei einer Scientology-Veranstaltung teilgenommen hat. Zur WPA ließen sich keine verlässlichen Informationen ermitteln – sie ist aber laut augestellter Urkunde mit der IAEWP assoziiert. Weitere Recherchen legen nahe, dass es sich bei der IAEWP um eine Lama Gangchen nahe Organisation handelt, die vor allem mit der Vergabe von Titeln beschäftigt sein könnte.

Im Dezember 2006 erhielt Dechen Losang Chöma von der International Dorje Shugden Society in Delhi (Indien) den »Je Tsongkhapa Award«. Die International Dorje Shugden Society erkennt sie in der Urkunde »als einen qualifizierten Gelugpa-Meister an.«[9]

Entwicklungen in Päwesin von 2003 bis 2016

Nach der Insolvenz des Vereins »Klosterschule und Sozialprojekt Dharmakaya Schloss Sommerswalde e.V.« und dem Verlust von Schloss Sommerswalde in Schwante (Brandenburg), siedelte sich die Gemeinschaft um Dechen Losang Chöma in Päwesin (Brandenburg) an. Unter Dechens Führung ist die monastische Gemeinschaft in Päwesin innerhalb der letzten 13 Jahre stetig gewachsen. Dechen (Carola Däumichen) wird in der Außenwerbung wieder häufiger als »Rinpoche« beworben oder auch »Meisterin« genannt. Ihre Schüler nennen sie in der Regel »Lama Dechen«.

Der Verein gründete zwei weitere Wirtschaftsbetriebe, den Friseursalon »Hairstyle und Wellness« und die Bäckerei »Backwahn«. Nach einem TAZ-Artikel vom September 2016 leben im Päwesiner Kloster 32 Nonnen und Mönche, 25 Hunde und 2 Ponys. Die Mönche und Nonnen sind zwischen 20 und 70 Jahre alt.[10] Die Märkische Online-Zeitung berichtet, dass es 51 Mönche, Nonnen und Laienbrüder gibt und dass sich aus Sicht des Bürgermeisters des 560 Einwohner zählenden Dorfes, Hubertus Kühne, die Buddhisten in der Gemeinde gut integriert haben. Kühne: »Die Bäckerei hat sich zu einem Treffpunkt für die Bewohner entwickelt.«[11]

Auch das alljährliche »Sangha-Fest« zum Jahresende, mit einem Schauspiel der Mönche und Nonnen (United Peace Artists), zieht viele Besucher an. Laut Märkische Allgemeine kamen Ende 2016 über 1000 Besucher – inklusive Pfarrerin Johanna Martina Rief vom nahegelegenen Pfarrhaus – zu den beiden Musical-Aufführungen »Wenn Buddha dein Nachbar wäre«. Mittlerweile habe das Kloster über 30 ständige Klosterbewohner.
Einige Besucher berichteten »geschockt« reagiert zu haben, als im Jahr 2014 das Schauspiel sexuell aufgeladen gewesen sei und die Leiterin, Dechen Losang Chöma, eine Domina mit Peitsche gespielt habe.

Nach wie vor haben Besucher die Möglichkeit, das Klosterleben in sogenannten »Arbeitsferien« kennenzulernen. Eine Teilnehmerin solcher Arbeitsferien berichtete, dass sie die Unselbständigkeit und Abhängigkeit der Ordinierten von der Leiterin Lama Dechen irritierte, eine andere, dass sie verwundert sei, dass die Äbtissin, Lama Dechen, einen Privat-Swimmingpool besitze.

Privater Swimming Pool Lama Dechen Privater Swimming Pool von Lama Dechen (Carola Däumichen). Diesen soll nur sie selbst benutzen dürfen. Foto vom Sommer 2016.

Den Ordinierten wird abgeraten, Kontakt mit ihrer Familie zu unterhalten, da der Geist schwach sei. Unvermeidliche Besuche bei den Eltern sind nur mit der Begleitung eines anderen Ordinierten erlaubt. Die Äbtissin Lama Dechen (Carola Däumichen) unterhält selbst jedoch engen Kontakt zu ihrem Mann Tom Däumichen und ihrem Sohn Marvin Däumichen, die sich stets frei vor Ort aufhalten können. Den Ordinierten wird abgeraten, psychologische Hilfe zu suchen oder anzunehmen. »Vertrauen« in Lama Dechen reiche aus, um psychische Probleme zu kurieren. Psychologen könnten die Probleme von Ordinierten nicht verstehen und seien als »Laien« nicht geeignet, Ordinierten Rat und psychologische Hilfe zu geben. Psychische Probleme entstünden aus einem »Mangel an Vertrauen« in Lama Dechen – so sage es Dechen den Ordinierten.

Ordinierte, die nicht genügend Gehorsam oder gar Widerstand gegenüber den Anordnungen von Lama Dechen zeigen, würden in sogenannten »Sangha-Treffen« über ein »Erniedrigungs- und Beschämungs-Ritual« wieder »auf Linie« gebracht. Einige kritische Beobachter oder ehemalige Mitglieder (auch Ordinierte) der Gruppe behaupten, dass Dechen mit verschiedenen Methoden von Bestrafung, Lob sowie Informations- und Bewegungskontrolle, den Willen und das »gesunde Ich« ihrer Schüler »brechen« würde sowie Selbstvertrauen und Selbständigkeit durch »Manipulation von Angst- und Schuldgefühlen« untergrabe. Auf die Frage, ob der Besucher eines Meditationskurses im Berliner Zentrum ein Beispiel nennen könne für den behaupteten Mangel an Selbständigkeit und Abhängigkeit der Ordinierten, zitierte dieser den Meditationsleiter: »Ich habe keine Meinung. Meine Meinung ist die von Lama Dechen. Ich habe keine Bedürfnisse. Das was Lama Dechen sagt, tue ich. Wenn sie mir sagt ›Gehe rechts!‹, gehe ich rechts, wenn sie mir sagt »Gehe links!«, gehe ich links.“

Durch übermäßiges Beschäftigthalten – so eine andere Kritik –, hätten die Ordinierten kaum Zeit zum Nachdenken oder zur kritischen Reflexion. Buddhistische Lehrinhalte und das Vajrayana-Konzept des »Wurzel-Guru« würden missbraucht, um SchülerInnen abhängig zu machen und sich ihre Ersparnisse oder Erbe anzueignen.[12]

Zunehmend besuchen Schulklassen im Rahmen des Religionsunterrichts das Kloster. Auch Brandenburgs Bildungsminister Günter Baaske (SPD) war schon da, der den Besuch von Kindern und Jugendlichen im Kloster ausdrücklich begrüßte.[11] Vermehrt berichten Medien – wohlwollend und unkritisch – über das Kloster. Neben RTL, ARD, Focus, Bild, FAZ und TAZ etc. berichtete auch der Kinderkanal von ARD und ZDF.

Frank-Walter Steinmeier Pawesin GandenTashiChoeling Sommerreise Steinmeier: Bundesaussenminister Frank-Walter Steinmeier, SPD, auf seiner Sommerreise durch seinen Wahlkreis. Hier beim Besuch der Buddhistischen Klosterschule Ganden Tashi Choeling in Päwesin am 15.07.2016. Links im Bild: Gelong Losang Kyabchok (Jörg Meister).
© Thomas Imo / www.photothek.net

Im Rahmen der jährlichen Sommerinformationsreise »L(i)ebenswertes Dorf« entlang der Beetzseeregion besuchte der Bundesminister des Auswärtigen, Dr. Frank-Walter Steinmeier, am 15.07.2016 das Kloster, um sich – nach Aussage seines Bürgerbüros in Brandenburg – selbst ein Bild über die Situation vor Ort zu machen, denn »ein buddhistisches Kloster in der Peripherie zu großen Ballungsräumen ist ein nicht ganz alltägliches Bild.«[13]

Sekten-Vorwurf

Ehemaliger Mitglieder von Ganden Tashi Choeling als auch externe Bobachter, die mit ehemaligen Mitgliedern von Ganden Tashi Choeling sprachen, haben wiederholt den Vorwurf geäußert, die Gruppe um Lama Dechen sei eine »Sekte«. »Sekte« ist ein kontroverser Begriff. Gemeint sind in diesem Zusammenhang Strukturen, die Machtmissbrauch ermöglichen oder Gruppen, mit einem hohen Maß an Manipulation, Kontrolle, Zwang, Ausbeutung und Missbrauch. In sogenannten »Sekten« verlieren Individuen durch Indoktrination und Manipulation immer mehr ihre Freiheiten und werden in ungesundem Ausmaß von der Gruppe und deren Führerschaft abhängig gemacht.

Zwei ehemalige Mitglieder der Gruppe, York J. und Tenzin Peljor, wurden im Jahr 2005 von der Deutschen Buddhistischen Union (DBU) zur Arbeitsgruppe »AG-Zukunft Thema ›Sekten‹« eingeladen, um über ihre Erfahrungen, die sie in dieser Gruppe und mit der Neuen Kadampa Tradition (NKT) machten, zu berichten. Als Ergebnis dieses Treffens verabschiedete die Mitgliederversammlung der DBU im April 2007 einstimmig eine Handreichung »Orientierungshilfe – heilsame und unheilsame Strukturen in Gruppen«.[14]

Basierend auf seinen 6½ jährigen Erfahrungen in dieser Gruppe um Lama Dechen und der Neuen Kadampa Tradition (NKT) sowie Gesprächen mit ehemaligen Mitgliedern dieser und anderer kontroversen buddhistischen Gruppierungen gründete der buddhistische Mönch Tenzin Peljor (Michael Jäckel) im Jahr 2004 die Website www.buddhistische-sekten.de.

Herbert Rusche, ehemaliges Mitglied des Bundestags für Die Grünen und ehemaliger Delegierter der DBU-Einzelmitglieder (2005–2011), kritisierte Ganden Tashi Choeling wiederholt öffentlich als »Sekte«. Auf seiner Website schrieb er unter der Rubrik »Buddhismus auf Abwegen«:

Hier werden Menschen aus sozialen Projekten geholt und in einem Schnellverfahren zu Mönchen und Nonnen gemacht. Hierzu steht der Organisation ein Kloster in Nepal zur Verfügung, das auf Empfehlung der Sektenchefin diese Ordinationen vornimmt. Durch diese Methode Menschen in ihre ›Klosterschule‹ einzubinden, die meist noch nicht einmal die grundlegenden Lehren des Buddhismus verstanden haben, geschweige denn in irgend einer Art von buddhistischer Praxis besonders weit gekommen sind, schafft sie Strukturen die ihre ›Mönche und Nonnen‹ in einem hohen Maß von ihr abhängig machen.[15]

Rusche engagierte sich zudem mit verschiedenen Aktionen gegen die unkritische Rezeption und Verbreitung der Gruppe. So rief er z.B. im Jahr 2008 die ZDF Redaktion in Mainz und in Düsseldorf (Landesstudio NRW) an, die »von einem buddhistischen Kloster in Brandenburg« berichten wollten. Rusche: »Sie sind so erschrocken, dass sie es sofort aus der Sendung rausgenommen haben. […] (Das) ZDF hatte das wohl unbesehen von einer ›Produktionsfirma‹ gekauft und recherchiert(e) erst nachträglich.«[16] Auch teilte Rusche Info-Flyer mit kritischen Informationen vor Vorträgen von Lama Dechen Losang Chöma in Frankfurt am Main aus.  ■


Einzelnachweise

  1. TAZ, Spirituelle Ruhe, 29.01.2001
    [1b] Dipankara Zentrum: Aktuelles, [1]
    [1a] siehe u.a.: Tagesspiegel: Der Weg zu Buddha im kleinen Reichstag (2008), TAZ: Der Buddha im Reichstag (2012)
  2. Antwortbrief Gangchen Rinpoches an Geshe Kelsang Gyatso Gründer der NKT, vom 16. Juli 2001, [2]
  3. Tibetnet Press Releases, 8. August 2002, [3] und World Tibet Network News, 2. Sep. 1999, [4]
  4. »Arbeitsferien«, https://www.tashi-choeling.de/ueberuns.html, 24.09.16, »Viele Personen unserer Laien- wie auch Ordiniertengemeinschaft sind irgendwann als Arbeitsferiengast bei uns gewesen. Es ist natürlich der Königsweg, sich persönlich ein Bild über unser Kloster zu machen, und darüber, wie die Lehre des Buddhas gelebt werden kann.«
  5. Potala Arts & Crafts, https://www.tashi-choeling.de/potala.html, 24.09.16, »Dieser Laden existiert schon seit dem Jahre 2000. Viele Sanghas sind zunächst irgendwann ins ›Potala‹ gekommen und haben auf diesem Wege erst zu unserer Klosterschule gefunden.«
  6. Studien - Meditationen - Vorträge, https://www.tashi-choeling.de/staedte.html, 24.09.16
  7. THDL [5]
  8. siehe auch Eigendarstellung WebArchive März 2002: http://web.archive.org/web/20010303151654/
    http://dharmakaya.de/meister.htm
    ; ganze Website aus dem Jahr 2002: http://web.archive.org/web/20010429005120/
    http://dharmakaya.de/index1.htm
    ;
    Für alle drei Urkunden der WPA & IAEWP siehe auch Ganden Tashi Choeling-Selbstdarstellung »Über uns« (PDF), Februar 2005
  9. Ganden Tashi Chöling, [6]; (WebArchive)
  10. »In Buddhas Backshop«, TAZ, 3./4. September 2016, S. 21, http://www.taz.de/!5333050/
  11. »Klosterbäckerei als Treffpunkt«, Märkische Online-Zeitung, 27.05. 2015
  12. Auszug von Informationen, die Mönch Tenzin Peljor, ehemaliges Mitglied und zusammen mit Mönch Losang Kyabchok einst linke bzw. rechte Hand der Leiterin Dechen, aus unterschiedlichen Quellen – auch Ordinierten der Gruppe – über die letzten 14 Jahre erhielt und für plausibel betrachtet, da sie sich mit eigenen Beobachtungen und Erfahrungen und den Berichten oder Beobachtungen Dritter decken.
  13. Sommerreise durch den Wahlkreis, Übersicht für Freitag, den 15.07.2016, Offizielle Website Frank-Walter Steinmeiers; Was gibt’s denn da zu grinsen?, NWZ Online: Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier im Garten der Buddhistischen Klosterschule Ganden Tashi Choeling in Päwesin, 16.07.2016; Email-Auskunft vom Büro Dr. Frank-Walter Steinmeier an Tenzin Peljor, 16.08.2016
  14. Siehe: http://buddhistische-sekten.de/Einleitung.html#DBU
  15. Siehe: http://www.herbertrusche.de/
    00000092cf0fb2b03/24a6bc96db0dcdc01.html (WebArchive, 2012)
  16. Email von Herbert Rusche an Tenzin Peljor, 08.01.2008

Presse & Medien

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Dieser Artikel basiert auf dem Artikel »Ganden Tashi Choeling« aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und wurde dort im wesentlichen von Tenzin Peljor und Herbert Rusche erstellt.

Letzte Updates: (1) 4. und 5. September 2016. Die Abschnitte Entwicklungen in Päwesin von 2003 bis 2016 sowie Auszeichnungen und Presse & Medien wurden von Tenzin Peljor neu erstellt bzw. aktualisiert. (2) 21. September 2016. Der Abschnitt Sekten-Vorwurf wurde hinzugefügt. (3) 25. September 2016. Der Abschnitt Weitere Aktivitäten in Berlin und Deutschland (2000–2016) sowie Bilder wurden hinzugefügt. (4) 29.09. & 08.10.2016. Weitere Details und Weblinks hinzugefügt. (5) 21.10.16 Drei Sätze zur Differenzierung des Begriffes »Sekte« hinzugefügt. (6) 27.05.17 Sangha-Fest 2017 und Bild Frank-Walter Steinmeier hinzugefügt. Einige inhaltliche Präzisierungen.

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Dokumente zu Ganden Tashi Choeling

Einige von der NKT veröffentlichten (einseitigen) Dokumente

Anerkennung Lama Dechen Losang Chömas durch die Dorjee Shugden Devotee’s Charitable and Religious Society in Delhi, Indien

  • Urkunde der Dorjee Shugden Devotee’s Charitable and Religious Society, Dez. 2006:

    The Tsongkhapa Award is being conferred on the Lama and Geshe who has been effectively contributing on Gelug Tradition of Tibetan Buddhism. Also the Award recognize the recipient as a qualified Gelugpa master.

Zwei (exemplarische) Berichte ehemaliger Mitglieder

Meinung des tibetischen Mönches Gelong Jampa Gomlam, Schüler von Dagom Rinpoche, dem verstorbenen Abt der Gemeinschaft von Lama Dechen:

Why I said you she’s not Lama and even she is not Nun because she never ordinate properly with pure linage and she always liar with her student. I am this I’m that it’s so pure and I’m very high reincarnation. You can forget about all this talks. I knew from last year in front of protector it is really reincarnation or not when we went to lama Gangchen’s birthday in Italy. She is really not proper Dhrama teacher and she’s using Dharma tolls and deceiving people there in Germany. It is really pitty they are many good monks and Nuns but they are all under control of her. I think you know better then me and it’s very long story and I must stop here. Many greetings and best wishes for you and all of our friends from Gomlam.Gelong Jampa Gomlam (Email an Tenzin Peljor, 2005)

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Zwei kritische Berichte zu Lama Gangchen Rinpoche